H y p n o s e

Die Hypnose ist so alt, wie die Menschheit selbst. Schriftliche Aufzeichnungen gehen zurück bis auf die Zeit 2000 vor Christus. Heilschlaf und Traumheilen bei den Summerern, Tanz und Trommeln in Trance bei den Medizinmännern in Afrika.

Die moderne Hypnoseforschung brachte viele neue Erkenntnisse.

Hypnose ist ein besonders wacher Zustand, der durch Suggestion vom Therapeuten herbeigeführt wird. Der Klient in der Hypnose ist sich seiner bewusst und kann sich hinterher in der Regel an alles erinnern.

Durch die Hypnose haben wir Zugriff auf das mächtige Potential der Kräfte und Energien des Unterbewusstseins. Im Unterbewusstsein befindet sich eine Kontrollinstanz ( der sog.  psychische Zensor ), die jede Suggestion zunächst prüft und nur dann zulässt, wenn sie nicht persönlichkeitsfremd ist. Persönlichkeitsfremde Suggestionen verpuffen wirkungslos. Deshalb droht in der Fremdhypnose keine unzulässige Einflussnahme von Außen.

Fremd- und Selbsthypnose ermöglichen es uns, die Vorstellungen indirekt zu beeinflussen und negative Einstellungen positiv umzupolen. Aus verzagten und ängstlichen Pessimisten werden selbstsichere Optimisten. Mit einer positiven Lebenseinstellung kann man auch negative Erfahrungen besser verkraften, als wenn man schon vorher negativ eingestellt ist.

Neben der Kombination mit psychotherapeutischen Verfahren hat die Hypnose aber auch ihren sehr weiten Anwendungsbereich in der Verhaltensmedizin, bzw. psychosomatischen Medizin, wo psychisch  mitverursachte Krankheiten wie Bluthochdruck, Hautprobleme usw. behandelt werden können. Hypnose kann auch zur Schmerzkontrolle eingesetzt werden.